Energie in Bürgerhand
Ein Kunde mit einem besonderen Anliegen - Presseerklärung vom 21.7.2009:
Jetzt geht es richtig los!
- Genossenschaft sieht wachsende Chance für den Einstieg bei der Thüga -
Mit dem bundesweiten Kampagnenstart am 11. Juli kommt die Genossenschaft „Energie in Bürgerhand“ eG i.G. jetzt auch überregional richtig in Schwung. Sprunghaft steigen seither die Zusagen und Einzahlungen auf das Treuhandkonto an. Allein innerhalb der letzten Woche sind weitere drei Millionen dazugekommen. Mittlerweile gibt es von 2.000 Menschen Einlagen und Zusagen in Höhe von rund 14 Millionen Euro.
Es zeichnet sich ab, dass „Energie in Bürgerhand“ in einem zweiten Schritt an den Verhandlungstisch zum Kauf der Thüga dazu kommen wird. Das gibt „Energie in Bürgerhand“ zusätzlich Zeit um Eigenkapital für eine Beteiligung an der Thüga einzusammeln (10% würden gegenwärtig z.B. rund 350 Mio. Euro entsprechen und Eigenkapital von 120 Mio. voraussetzen). Die Möglichkeit, später zum Kreis der Käufer dazu zu stoßen war mit einem Vertreter der kommunalen Bewerber bereits Anfang Juli besprochen worden.
Entsprechend der geführten Vorgespräche erarbeiten derzeit Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaft eine von beiden Seiten zu unterschreibende Absichtserklärung (Letter of Intent) in der die Vorstellungen der Zusammenarbeit zwischen den kommunalen Bewerbern und der Genossenschaft detailiert dargestellt werden.
Die sich um die Thüga bewerbenden Kommunen werden das benötigte Kapital voraussichtlich über zusätzliche Bankdarlehen aufbringen müssen. Aufsichtsrat und Vorstand von „Energie in Bürgerhand“ gehen daher fest davon aus, dass die Kommunen eine eigenkapitalstarke Genossenschaft gerne aufnehmen werden.
Mit ihrem Einfluss möchte „Energie in Bürgerhand“ die Bestrebungen innerhalb der kommunalen Unternehmen unterstützen, die sich für Energieeffizienz (Blockheizkraftwerke), Energiesparen und erneuerbare Energien (Wind, Biomasse und Sonnenenergie) einsetzen.
Hintergrund
Aus kartellrechtlichen Gründen muss der Energieriese E.ON seine Tochter Thüga verkaufen. Die Thüga ihrerseits bündelt Beteiligungen an über 100 kommunalen Unternehmen – wie zum Beispiel in Frankfurt an der Mainova (24,4%), oder in Freiburg an der Badenova (47%). Zwei Zusammenschlüsse von Stadtwerken, die „KOM9“ (unter der Federführung der Badenova) und die INTEGRA (Hannover, Frankfurt, Nürnberg) wollen die Thüga AG gemeinsam erwerben.
Die Energie in Bürgerhand sieht sich selbst als idealen Partner der Stadtwerke. Durch sie wird es möglich die vorgesehene Rekommunalisierung mit einem wirtschaftlich fundierten Ansatz bürgerschaftlichen Engagements zu verbinden.
Nähere Informationen (Gründungssatzung, Antworten auf häufig gestellte Fragen, Press- und Infomaterial) finden Sie unter www.energie-in-buergerhand.de
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Burghard Flieger
Vorstand Energie in Bürgerhand
0761 - 70 90 23
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Dr. Jörg Lange
Beteiligter Energie in Bürgerhand
Tel.: 0761 - 45 68 33 34 / Mobil: 0151 21162854
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Wir bestücken unsere Homepage www.energie-in-buergerhand.de regelmäßig mit neuen Informationen und laden Sie ein, sich dort über den Stand unsere Aktivitäten zu informieren.
Herzliche Grüße
Für das Energie-in-Bürgerhand-Team
Beya Stickel und Waltrude Halboth
in Bürgerhand (EiB) e.G. i.G.
Sonnenschiff
Merzhauser Str. 177
79100 Freiburg
Tel. 0761 – 20 88 830 (AB)
Fax 0761 – 36 90 420
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www.energie-in-buergerhand.de
Ein besonderes Anliegen - "Energie in Bürgerhand"
